Unser gesamter Organismus ist in den Händen und Füßen reflektorisch abgebildet.

Bei der Reflexzonentherapie reagieren Zonen belasteter Organe durch Schmerzhaftigkeit oder vegetative Überreaktionen.

Die erste Behandlung entspricht der Befunderhebung. Ein Sicht- und Tastbefund kann behandlungsbedürftige Reflexzonen diagnostizieren; z.B. durch Schmerzhaftigkeit bestimmter Zonen, Tonusveränderungen von Gewebe, Zeichen der Nägel und Haut, Fehlformen des Fußgewölbes.

Die Reflexzonen werden vorzugsweise mit dem Daumen behandelt über gleichmäßig rhythmischen Druck, ausgleichende Streichungen oder Lockerungsgriffe. Sie liegen während der Behandlung bequem und zugedeckt auf der Liege.

Die Reflexzonentherapie am Fuß kann sich zur unterstützenden Behandlung funktioneller Beschwerden des Verdauungs- und Urogenitaltraktes eignen, weiter bei Erkrankungen der Atemwegsorgane, bei Herz-Kreislauferkrankungen sowie psychosomatischen Beschwerden.

Nur bedingt kann die Reflexzonentherapie angewendet werden bei:

  • akuten, ansteckenden und fieberhaften Erkrankungen
  • Entzündungen im Venen- und Lymphsystem
  • akuten rheumatischen Erkrankungen
  • Gangrän am Fuß